King PriamSynopsis 1. Akt
Hekuba , die Frau von Trojas König Prianios , wird durch einen Traum beunruhigt, dessen Deutung durch einen alten Mann besagt, dass ihr noch in der Wiege liegender Sohn Paris eines Tages den Tod seines Vaters verschulden wird . Priamos schwankt zwischen seinen Pflichten als König und seiner Vaterliebe — schliesslich entscheidet er, das Kind töten zu lassen. Nach der Diskussion liber diese Entscheidung im ersten Zwischenspiel wechselt die Szene um viele Jahre weiter zu einem Jagdgebiet. Der Stier, dem die Jagd gilt, wird durch die kühne Tat eines schönen jungen Marines gerettet; es ist Paris, der von Schafhirten vor dem Tode bewahrt und aufgezogen wurde . Friamos wird von der Freude tlberwLLtigt und akzeptiert Paris als seinen Sohn und damit auch das unausweichliche Schicksal . Im zweiten Zwischenspiel reflektieren die handelnden Personen fiber das Leben als bitteres Rätsel und erzählen, dass Paris wegen Hektors Ehe mit Andromache Troja verlassen hat . In der dritten Szene kehrt Paris mit der von ihrai~ griechischen Mann Menelaos geraubten Helena zurtick. Der Götterbote Hermes gebietet Paris, zwischen Hera, Athene und seiner Beschtitzerin Aphrodite zu wfthlen - der Schönsten soll er einen Apfel geben. Die Göttirinen reprtsentieren gleichzeitig die drei Frauengestalten in seinem Leben : Andromache , die Frau seines Bruders Rektor, seine Mutter Hekuba und Helena. Er gibt Aphrodite den Apfel und wflhlt damit Helena.
2. Akt
Die Griechen belagern Troja unter dem Vorwand , Helena zurückzuholen . Die Stadt ist durch den Streit zwischen Fiektor und Paris geschw~cht . Nach einem Zwischenspiel wechselt die Szene zum Zelt des Achilles, der mit seinen Freund Patroklos den Raub seiner Geliebten beklagt und sich weigert, die Griechen in die Schlacht zu fuhren. Um die Trojaner zu tauschen und glauben zu lassen, Achillies sei in den Kampf zuruckgekehrt, legt Patroklos dessen Rustung an, wird aber von Hektor erschlagen. In das Jubelgeschr'ei der Trojaner mengt sich der durchdringende Kriegsruf des Achilles.
3. Akt
Die drei Frauen denken über ihre Rollen nach — Andromache und Hekuba laden alle Schuld auf Helena, die sich damit verteidigt, die vollkommene Frau und Wunschvorstellung eines jeden Mannes zu sein. Im Zwischenspiel laufen die Sklavinnen aufgeregt durcheinander - sie spüren den nahen Untergang der Stadt. Rektors Tod erschüttert Priainos; er erkennt die auf ihm lastende Verantwortung und geht nach einem Instrurnental-Zwischenspiel zu Achilles, um Hektors Leiche zu erbitten. Die Bitte wird ihm gewährt; die beiden Manner trinken zusazunen; jeder prophezeit des anderen Tod. Im letzten Zwischenspiel kommt Hermes als Todesbote. Priamos zieht sich vor den Menschen und Ereignissen in seine eigene Welt zurück und ninint Abschied von den drei Frauen, von Helena mit besonderer Milde. W~tirend er vor dem Altar kniet, wird er von hereinstürmenden Soldaten getötet.
Ubers. DECCA 1981 Henning Weber |